Schulversuch Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA)

Der seit dem Schuljahr 2013/14 laufende Schulversuch  Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA) hat das Ziel, die Schülerinnen und Schüler in der Stufe der Berufsvorbereitung stärker als bisher in der Anschlussorientierung in die Berufsausbildung zu unterstützen.

 

Der bisherige Schulversuch wird nach gegenwärtigem Planungsstand ab Schuljahr 2019/20 in den Regelbildungsgang Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA) überführt und löst damit die bisherigen Bildungsgänge im sogenannten Übergangsbereich, die Berufsqualifizierenden Lehrgänge  nach Schulgesetz § 29 Absatz 3 (einjährig) und Absatz 4 (zweijährig) und die einjährige Berufsfachschule nach Schulgesetz § 30 Absatz 1 ab.

 

Zielsetzung des Schulversuchs IBA:

 

Im Schulversuch IBA wurden die Gelingensbedingungen im Rahmen eines fünfjährigen Schulversuchs für die sehr heterogene Schülerschaft mit dem Ziel der Erhöhung der Übergänge in berufliche Ausbildung erprobt. Die neue Struktur soll allen Schülerinnen und Schülern individualisierte Lernwege für den gelingenden Übergang in die Ausbildung erzielen. Nach der Auswertung der Ergebnisse des Schulversuchs haben sich folgende Ziele zur stärkeren Verzahnung der Lernorte Schule und Betrieb bewährt:   

 

            -     die verpflichtenden, berufsfeldbezogenen Betriebspraktika, insgesamt

                  mindestens 8 bis 10 Wochen,

             

            -     die Vorbereitung, Begleitung und Unterstützung der Praktikumsphasen,

 

            -     die Dokumentation bedeutsamer personaler Kompetenzen für den

                  Übergang in Ausbildung in einem standardisierten Kompetenzbogen für das

                  Betriebspraktikum und den Unterricht, die als Zertifikat Bestandteil des

                  Zeugnis sind,  

             

            -     die Bearbeitung einer komplexen Betrieblichen Lernaufgabe auf der

                  Grundlage der Praktikumserfahrungen mit Abschlussrelevanz auf dem

                  Zeugnis,

             

            -     die individuelle Unterstützung und Begleitung bei der weiteren

                  Berufswegeplanung in Ausbildung auf der Grundlage des persönlichen

                  Stärkenprofils.

             

Mit Mitteln des ESF und mit Mitteln aus dem Landeshaushalt wird im Rahmen des ESF-Förderinstrument 17: „(Betriebs-) pädagogische Begleitung an beruflichen Schulen“ seit 2015/16 die notwendige ergänzende Bildungsbegleitung für die heterogene Schülerschaft mit unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen in enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften gefördert für:

 

            -     die Akquise geeigneter Praktikumsbetriebe,

 

            -     die Erfassung der individuellen Ausgangslagen zur individuellen weiteren 

 

                  Berufswegeplanung,

 

            -     die Unterstützung , Betreuung und ggf. Begleitung im Bewerbungsverfahren,

 

            -     die Begleitung und Unterstützung während der Betriebspraktikumsphasen,

 

            -     die Erfassung der personalen Kompetenzen anhand eines standardisierten

 

                  Kompetenzbogens aus dem Betriebspraktikums sowie

 

            -     die Auswertung und Anbahnung des individuell passenden beruflichen

 

                  Anschlusses möglichst in Ausbildung.

 

Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auf der Website der EFG Europäisches Fördermanagement GmbH, die als Dienstleistungsunternehmen, gemeinsam mit den Fachstellen in der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie, die ESF-Förderung im Land Berlin umsetzt und zum Projekt Zukunft im Beruf (ZiB) für die Bildungsbegleitung

 

IBA bietet neben der Anschlussorientierung die Möglichkeit, folgende  Schulabschlüsse:

 

-       Berufsbildungsreife (BBR)

-       Erweiterte Berufsbildungsreife (eBBR)

-       Mittlerer Schulabschluss (MSA).

 

Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf besteht die Möglichkeit, den Bildungsgang um ein Schuljahr zu verlängern, Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt “Geistige Entwicklung“ absolvieren den Bildungsgang stets in zweijähriger Form.

 

 

Beteiligte Schulen am Schulversuch:

OSZ Bekleidung und Mode (02B03),

Brillat-Savarin-Schule - OSZ Gastgewerbe (03B04),

Marcel-Breuer-Schule - OSZ Holztechnik, Glastechnik und Design (03B09),

Loschmidt-Oberschule (04B01),

OSZ Kraftfahrzeugtechnik (04B03),

OSZ Körperpflege (04B07),

OSZ TIEM - Techn. Informatik, Industrieelektronik und EnergieManagement (05B01),

Knobelsdorff-Schule - OSZ Bautechnik I (05B02),

Wilhelm-Ostwald-Schule - OSZ Gestaltung (06B04),

OSZ Logistik, Touristik, Immobilien, Steuern (07B03),

Max-Taut-Schule - OSZ Gebäude, Umwelt, Technik (11B02),

OSZ Bürowirtschaft II (11B03),

Georg-Schlesinger-Schule - OSZ Maschinen- und Fertigungstechnik (12B01),

Emil-Fischer-Schule - OSZ Ernährung und Lebensmitteltechnik (12B02)

OSZ Banken, Immobilien, Versicherungen (01B01), 

Hans-Litten-Schule (OSZ Wirtschaft  und Recht) (03B07),

Oskar-Tietz-Schule (OSZ Handel II) (10B01),

Hans-Böckler-Schule (OSZ Konstruktionsbautechnik) (02B02),

Hein-Möller-Schule (11B01), Martin-Wagner-Schule (03B03)

August-Sander-Schule ((02B01) Konrad-Zuse-Schule (03B06)

Carl-Legien-Schule (08B05)

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